Dienstag, 31. Januar 2012
Obwohl das Radio für Ralf Pierau ursprünglich nicht das interessanteste Medium war, ist er seit dem Sendebeginn von 88vier auf der Frequenz zu hören. Als Redakteur der Sendung Infothek Berlin berichtet er über das aktuelle Kiezgeschehen in der Hauptstadt.
Die Infothek ist jeden Mittwoch 11-12 Uhr auf 88vier zu hören.

An wen richtet sich Ihre Sendung?
Natürlich an die Leute, die 88vier hören! Diese sollten an Themen aus dem eigenen oder anderen Kiezen interessiert sein. Und natürlich auch an Leute, die "Radio machen" lernen wollen.
Was ist Ihre früheste Radioerinnerung?
Ups, ziemlich spät und wenig nachhaltig. Als Kind fand ich erst Bücher, dann auch bewegte Bilder spannender.
Wann haben Sie entdeckt, dass Sie sich hinterm Mikrofon wohl fühlen?
Noch gar nicht. Mache ich etwas falsch ;-)
Bei welchem Radiosender waren Sie aktiv, bevor Sie bei 88vier gesendet haben?
Ich bin als Printjournalist geboren, habe aber als Verlagslektor (Hörbuch) über ein Schnitt-Seminar MedienKonkret und kurz darauf auch das "Radio machen" für mich entdeckt. Nach RadioPlus bin ich nun bei 88vier und bastle auch beim rbb im Internet, natürlich für's Radio.
Wenn das Mikro angeht, bin ich...
... sehr aufgeregt und hoffentlich "on air"!
Warum ist das Medium Radio für Sie in Zeiten von Facebook, Twitter & Co nach wie vor relevant und interessant?
Wir arbeiten zuerst crossmedial (www.kiezticker.de). Jedes Medium hat dabei seine Schön- und Eigenheiten. Seitdem es "Radio to go" gibt, ist Radio für mich spannend! Und: Es dudelt mich so schön wach.
Von welchem Ort der Welt, mit wem oder in welchem Jahr würden Sie gern einmal eine Sendung produzieren?
Boah, ich habe keine Ahnung. Aber: Ich will unbedingt dabei sein!
Wo trifft man Sie in Berlin häufiger?
Im Café Kotti und an anderen Orten der Berliner "Hochkultur". Und manchmal auf die Nase, des Gags wegen ;-)